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News aus dem Schulalltag
Oktober 2026
Erasmus+ in Südtirol: Neue Kontakte und spannende Impulse
Vom 4. bis 8. Oktober 2026 führte uns eine Erasmus+-Lehrkräftemobilität nach Südtirol. Gemeinsam mit drei Kolleginnen und Kollegen unserer Partnerschule BS3 Linz nutzten wir die Gelegenheit, neue Kontakte zu Schulen und Unternehmen zu knüpfen, unsere Partnerschaft zu stärken und Ideen für zukünftige Lernenden- und Lehrkräftemobilitäten zu entwickeln.
Spannende Einblicke in Schule, Wirtschaft und Forschung
Nach der gemeinsamen Anreise erkundeten wir am Sonntag bei bestem Wetter die Stadt Bozen und ließen den Tag gemütlich ausklingen.
Am Montag besuchten wir die Landesdirektion deutschsprachige Berufsbildung Südtirol. Im Austausch standen das Schulsystem, Inklusion, Bildungswege, die Lehrlingsausbildung und der Einsatz Künstlicher Intelligenz im Mittelpunkt. Anschließend erhielten wir bei einer Führung durch den NOI Techpark der Freien Universität Bozen Einblicke in innovative Technologieprojekte, Start-ups und Makerspaces. Ein gemeinsames Abendessen mit einer Delegation der Technischen Fachoberschule Max Valier bot Gelegenheit, die Gespräche zu vertiefen.
Am Dienstag lernten wir die Technische Fachoberschule Max Valier näher kennen. Themen wie Inklusion, Integration und Schulsozialarbeit standen dabei im Fokus. Bei der anschließenden Betriebsbesichtigung der Bergmilch Südtirol (Mila) erhielten wir Einblicke in das Unternehmen und tauschten uns über mögliche Praktikumsplätze für unsere Lernenden aus. Ein Besuch des Südtiroler Archäologiemuseums mit der Sonderausstellung „Archäologie in der NS-Zeit“ rundete den Tag ab.
Am Mittwoch waren wir zu Gast im Berufsbildungszentrum Christian Josef Tschuggmall in Brixen. Neben aktuellen Herausforderungen im Schulalltag beschäftigten wir uns mit der Lehrkräftegewinnung, Künstlicher Intelligenz und digitalen Lernmöglichkeiten. Besonders spannend war die praktische Vorführung von Virtual Reality im Unterricht durch Frau Majstorovic. Mit unserer mitgebrachten BSR-Brille konnten wir die Anwendung selbst ausprobieren und die Inhalte auf die digitale Tafel übertragen.
Anschließend besichtigten wir die TechnoAlpin AG, einen Hersteller von Beschneiungsanlagen. Im Austausch ging es unter anderem um Unternehmensphilosophie, Mitarbeiterentwicklung und Nachhaltigkeit. Eine kleine Verwechslung der beiden Bozener Standorte sorgte für eine amüsante Anekdote: Das Unternehmen organisierte kurzerhand einen Shuttle zum richtigen Treffpunkt. Am Abend genossen wir bei einer Seilbahnfahrt auf den Ritten den Panoramablick auf die Dolomiten.
Am Donnerstag bildete eine Führung durch das Bio-Weingut Loacker mit Verkostung im SKYWINE-Pavillon den Abschluss unseres abwechslungsreichen Programms. Anschließend traten wir mit vielen neuen Eindrücken und Ideen die Heimreise an.
Gemeinsam neue Wege gehen
Die Mobilität war eine wertvolle Erfahrung und hat unsere Partnerschaft mit der BS3 Linz weiter gestärkt. Durch die Begegnungen mit Schulen und Unternehmen konnten wir neue Kontakte knüpfen und vielfältige Anregungen für zukünftige Projekte sammeln.
Unser Fazit: Erasmus+ eröffnet neue Perspektiven, stärkt die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg und schafft wertvolle Möglichkeiten für gemeinsame Lernenden- und Lehrkräftemobilitäten. Wir freuen uns darauf, die entstandenen Ideen weiterzuentwickeln und in die Praxis umzusetzen!








