Erasmus+ und etwinning
Wir öffnen das Tor zur Welt
Was mit eTwinning begann, ist jetzt ERASMUS +:
Vom digitalen Austausch zu Begegnungen in real life!
Die Berufliche Schule Riedlingen stellte in den Jahren 2019-2024 Etwinning -Projekte mit Schulen aus ganz Europa auf die Beine. Unsere Schüler*innen hatten sich in den letzten Jahren mit Schüler*innen aus dem Deltion College in den Niederlanden, dem Berufsschulzentrum CIPFP Ciutat de l’Aprenent in València/Spanien und dem Linzer Technikum in Österreich ausgetauscht, per Videokonferenz kennengelernt und gemeinsame Arbeiten erstellt.
Schularten quer durch die Bank waren dabei.
Die länderübergreifenden Projekte richteten den Fokus auf Meinungsbildung und Mitbestimmung, den Abbau von Diskriminierung und Vorurteilen sowie kritisches Denken, den europäischem Zusammenhalt und die allgegenwärtigen Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung.
Die Projekte sind jeweils in die Bildungspläne der jeweiligen Schularten und integriert. Die BSR reiht sich damit in die Riege der weltweit mehr als 200.000 Schulen ein, die an eTwinning-Projekten teilnehmen.
Der Austausch findet auf Englisch und Spanisch statt und soll die interkulturelle und sprachliche Kompetenz fördern und ermöglichen, dass die Schüler*innen mit Gleichaltrigen außerhalb Deutschlands „live“ in Interaktion treten und an einem gemeinsamen Thema arbeiten.
In den Schuljahren 2022/23 sowie 23/24 verwoben wir unser eTwinning-Projekt „Open your window to Europe“ mit unserem ersten Erasmus+ Kurzzeitprojekt „Auf den Wegen nach Europa“. Eine tolle Erfahrung, die hoffentlich bald in ähnlicher Weise wieder stattfinden wird.
Schuljahr 2025/2026
Das neue Schuljahr begann und Frau Rieckmann und Frau Hagel begaben sich „Gestärkt in den Unterricht“: Sie arbeiteten an Stressabbau und Resilienz in Österreich und in Griechenland.
Im November wurde fleissig weiter am europäischen Netzwerk gestrickt: Dominik Häussler und Monika Klepsch-Panter fuhren nach Lyon, um sich mit den Kolleg*innen der Linzer Berufsschule 3 im französischen Schulsystem etwas umzuschauen.
Im März folgte dann Angeliki Papatheodorou und streckte die Fühler nach Finnland aus, um dort den Sprachunterricht der Zukunft kennenzulernen.
Im Mai begaben sich fünf Schüler*innen aus dem BK 1 sowie ein Schüler aus der 2BfS1 wieder donauabwärts auf die Reise in das schöne Linz, um ihr Praktikum zu absolvieren. Sie zeigten ihre beste Seiten bei den österreichischen Schulen, bei Fabers Linz, sowie in einem Nobelrestaurant. Ein Jobshadowing führte Herrn Aipperspach zur BS 3, um mit den dortigen KollegInnen weitere Türen zu öffnen. Zum Täglichbrot des Aufenthalts gehörte für die Schüler*innen nicht nur Longboardfahren am Donaustrand, sondern auch, zu lernen sich in einer Großstadt alleine zu bewegen und Stadt und Leute kennenzulernen. Des Weiteren gab es einige kulturelle Höhepunkte. Kaum waren die Pfingstferien vorüber, fuhr die WO2 -zeitgleich mit dem Papst (!)- nach Barcelona. Ausser der Besuch der beeindruckenden Sagrada Familia stand dieses Mal etwas Besonderes auf dem Programm: Die 15 Oberstufler, die gerade ihr schriftliches Abi hinter sich hatten, mussten das Kulturprogramm zum Teil selbst in die Hände nehmen. Das Ergebnis war eine bunte Auswahl an Aktivitäten, die mit reger Begeisterung durchgeführt wurden. Instagram-Posts und Zeitungsartikel geben Zeugnis davon. Ausserdem stand Nachhaltigkeit ganz groß auf dem Programm: Die Schüler*innen besuchten die große Entsalzungsanlage im Süden Barcelonas, in der Trinkwasser aus dem Meer gewonnen wird und schauten sich die Fabrica del Sol an, ein Projekt der Stadt Barcelona, in dem eine Vielzahl ökologisch tragfähiger Bauweisen und (Gebäude-)techniken -vom Wasserauffangdach, Solarpanelen bis hin zur (fast) stromfrei funktionierenden Belüftungsanlage- ausgestellt und begreifbar werden.
In dem denkmalgeschützten Backsteinbau, der ehemals die Gaszentrale Barcelonas beherbergte kann man auch künstlerische Projekte, wie z.B. 3D-Druck aus eigens gesammelten Plastikverschlüssen auf Tauschbasis durchführen. Frau Papatheodorou und Herr Häussler absolvierten zeitgleich ein Jobshadowing an unserer Partnerschule FEDA, eine deutsche Auslandsschule, die ein ausbildungsintegriertes Studium auf
Deutsch und Spanisch anbietet. Auch hier war wieder ein reger und inspirierender Austausch zwischen den Kolleg*innen der BSR und der FEDA einer der nährenden Bausteine des Besuchs.
Den glorreichen Schluss in diesem Schuljahr machten dann die Verwaltungsfachangestellten, die diesmal mit den Kolleg*innen Philipp Schaible, Julia Rechtsteiner und Raphaela Kloker nach Strassburg reisten, um dort zusammen mit den Schüler und Lehrer*innen aus Vöcklabruck-Gmunden Strassburg und das europäische Parlament kennenzulernen und vor Ort Parlamentarier zu interviewen. Weitere tolle Erlebnisse boten der Besuch der Verwaltungshochschule Kehl und der Aufstieg auf die Münsterplattform. So konnten sie einen wunderbaren Ein- und Überblick über die europäische Verwaltungs- und Bildungs-Landschaft gewinnen. Die europäische Union hat uns mit Erasmus+ in den engeren Ring der EU befördert, raus aus der ländlichen Isolation, hinein ins Geschehen. Wir wollen die Türen und Fenster weiter geöffnet halten und sowohl Gäste aus anderen Ländern bei uns willkommen heissen, als auch unsere Botschafter und Erkundenden ins Ausland schicken. Den frischen Wind lassen wir uns nicht mehr nehmen, sondern verstehen uns mehr und mehr als aktiver Teil einer zusammenwachsenden Völkergemeinschaft.
Schuljahr 2024/2025
Zwei Jahre der Bewährung und Enfaltung hin zu Europas Vielfalt
Nachdem das Fenster erst einmal aufgestossen war, kam frischer Wind an unsere Schule und Schüler- und Lehrer-Mobilitäten nahmen schnell Fahrt auf: Im Schuljahr 2024-25 -dem ersten Jahr der Akkreditierung- eröffneten Ute Bez und Bernhard Häussler den Reigen und machten sich im Oktober gleich nach Linz auf, um dort an der Berufsschule 6 ein Jobshadowing zu absolvieren und Kontakte und Möglichkeiten für unsere Metaller und die zweijährige Berufsfachschule aufzutun. Sie sähten und die Schüler ernteten die Früchte im darauffolgenden Frühsommer. Aber dazu später.
Im tiefsten Winter kam dann der erste Erasmus Besuch aus dem Land, wo die Orangen blühen: Laura Laborda vom Beruflichen Schulzentrum CIPFP Ciutat de l´Aprenent in Valencia, Spanien, reiste im Januar mit vier Schülerinnen an unsere Schule. Eine langjährige Etwinning-Partnerschaft verbindet die BSR bereits mit dem CIPFP. Erasmus+ sei dank, waren die Spanier zum ersten Mal zu uns gekommen. Sie wurden von der WO2 mit offenen Herzen empfangen und konnten die Gegend und unsere Gemäuer erkunden. Alle hatten großen Spass miteinander und alle Schwierigkeiten, die auftauchten, wurden gemeinschaftlich gemeistert.
Im März fuhren zwei Kolleg*innen auf Kurse, um ihre Lehrerkompetenz und -gesundheit zu stärken: Frau Bek und Herr Thömmes reisten dazu ins Pitztal. (23.3.-28.3.25)
Der zweite Besuch schloss sich sogleich im März an: Die BS Vöcklabruck-Gmunden kam mit insgesamt vier Lehrer*innen und konnten außer der oberschwäbischen Landschaft das Landratsamt, die digitale Zulassungsstelle und das Rathaus Altheim sowie den Unterricht bei uns an der Schule von innen kennenlernen.
Nicht einmal drei Wochen später kamen die Kolleg*innen aus der Berufschule 3 aus Linz zu uns und besichtigten in Sigmaringen den Neubau der Berta-Benz-Schule, das Schloss, die Karl-Arnold-Schule in BC sowie einige Betriebe. Selbstverständlich mussten sie bei uns auch wieder die Schulbank drücken. Es war ein sehr lehrreicher Aufenthalt mit herzlichem Austausch.
Im Mai dann konnten 18 Schüler*innen der WO2 zusammen mit insgesamt vier Lehrkräften nach Barcelona reisen, um unsere dortige Partnerschule FEDA zu besuchen. Herr Schaible und Frau Engenhardt fuhren zeitgleich mit der Wirtschaftsoberschule in die Weltstadt, um sich dort mit Kolleg*innen und Firmenvertretern auszutauschen. Auch Frau Majstorovic und Frau Behaghel machten sich wenige Tage später auf den Weg, die kulturelle Vielfalt und das Geschehen hinter den Kulissen Barcelonas kennenzulernen. Die Schüler*innen waren während der ganzen zehn Tage in Gastfamilien untergebracht und besuchten einen Intensivsprachkurs. „Immersion“ war die Devise, also vollkommen einzutauchen in die spanische Wirklichkeit. Begleitend nahmen sie an einem vielfältigen Programm teil, in dem das Verständnis der EU-Werte eingebettet in die Kulturen Spaniens greifbar wurde. Mit Bravour wurden alle Herausforderungen bestanden, ein unvergessliches Erlebnis für alle, das Dank Erasmus + möglich geworden war.
Im Juni fuhren Frau Dumortier, Herr Stumpp und Herr Roth gemeinsam mit Herrn Lohner (seines Zeichens Kämmerer der Gemeinde Altheim) und Herrn Bloschyk vom Regierungspräsidium zur Berufsschule Vöcklabruck-Gmunden. Sie erkundeten das österreichische Berufsschulsystem und tauschten sich mit den dortigen KollegInnenzur Entwicklung der Dualen Ausbildungen in Europa aus. Auch in dieser Konstellation kamen alle mit strahlenden Augen und neuen Ideen von diesem intensiven gemeinsamen Erlebnis und Austausch zurück
Im Juli schloss sich eine Gruppenmobilität der Verwaltungsfachangestellten nach Brüssel an. Zusammen mit Herrn Trotter und Frau Dumortier konnten sich vier ausgewählte Auszubildende mit Schülern der BS Vöcklabruck Gmunden im Herzen der europäischen Leitzentrale umschauen, sich zum Status Quo der Europäischen Gemeinschaft austauschen und Zukunftsvisionen entwickeln. Demokratiebildung stand an erster Stelle des Forscherauftrags der jungen Leute.
Zum Ende des Schuljahres konnten vier Schüler*innen ihr zweiwöchiges Praktikum in Linz absolvieren. Eine Tier-Rehaklinik im Zentrum der schönen Stadt an der Donau, die Physiotherapie-Praxis Puffer, ein Tierheim und der Delikatessladen Oros hosteten unsere Lernenden. Frau Roth und Frau Mors`s Jobshadowing bei Fabers Linz, einem Betrieb, in dem Langzeitarbeitslose wieder ins Arbeitsleben integriert werden sollen, brachten ihnen vielfältige neue Einblicke. Die Kolleginnen Frau Straub und Frau Kloker, konnten bei ihrem Besuch dann schliesslich neue Erkenntnisse im Vergleich der österreichischen und deutschen Arbeitskultur und weitere Erfahrungen im Tierheim und anderen Betrieben sammeln. Eines der zentralen Ziele dieser Mobilität ins Nachbarsland war, soziale Probleme insbesondere auch in Bezug auf Integration zu erkennen und Impulse für eigene Strategien zu sammeln.
Dieser Streich gelang!
eTwinning Qualitätssiegel 2024 für die BSR!
Unser eTwinning-Projekt “Open your window to Europe“ lief von Dezember 2022 bis Juni 2024 und erlangte durch seine integrative und vielfältige Herangehensweise das eTwinning-Qualitätssiegel. (Mehr dazu in der Rubrik eTwinning Projekt 22-24).
Ihr könnt viele der gemeinsamen Resultate auf der Website https://etwinningaprenent.wixsite.com/open-your-window-to einsehen.
Im Schuljahr 2024/25soll es darum gehen, weitere gemeinsame internationale Arbeiten rund um die Themen unseres Erasmus-Plans sowie um das Thema “well-being at school“ herum zu kreieren und uns hoffentlich tatsächlich “face-to-face“ treffen zu können. Alles auf Englisch und Spanisch!
Es ist soweit!
ERASMUS +: Wir sind auf den Wegen nach Europa
Nach der Genehmigung unseres Erasmus+ Kurzzeitprojekt im September 2023 ging es rund in der Gesandtenabteilung der BSR!!!
Als Botschafter und Auskundschafter waren 12 Lehrende der BSR in verschiedene Länder und Bildungseinrichtungen in Europa unterwegs und brachten reichhaltige Erfahrungen und neue Methoden und Ansätze mit zurück. Unter den Nägeln brannten ihnen die zentralen Bildungsthemen unserer Zeit: das europäische Verständnis von Demokratie, die Möglichkeiten und Gefahren der Digitalisierung, die Frage danach, wie wir nachhaltig produzieren und konsumieren können, sowie – wer hätte das gedacht: Interkulturalität!
Diese Themen bilden gleichzeitig das Herzstück unseres Erasmus Plans für die positive Weiterentwicklung unserer Schule.
Die vier inspirierenden Bildungsmobilitäten führten nach Barcelona, Valencia, Linz und Dublin, wobei sie vielfältige Eindrücke und neue Lehrmethoden möglich machten.
Barcelona – Vier Lehrkräfte sowie der Schulleiter M. Kniese besuchten die multikulturelle Metropole Barcelona. Auf dem Programm standen Besuche bei der FEDA – German Business School– eine deutsche berufliche Schule, die ein ausbildungsintegriertes duales Studium in der katalanischen Hauptstadt anbietet-, der British School sowie dem Goethe-Institut Barcelona. Insbesondere die innovativen Ansätze in den besuchten Bildungsinstituten und das Nachhaltigkeitsprojekt „La Fabrica del Sol“ beeindruckten die Teilnehmenden. Der Besuch der Niederlassung der Firma Henkel und die kulturellen Highlights wie die Sagrada Familia und der „Palau de la Música“, beide Weltkulturerbe, rundeten die Reise ab.
Valencia – Drei Kolleginnen erkundeten die „Grüne Hauptstadt Europas 2024“, Valencia. Sie besuchten die Berufsschule „Ciutat de l’Aprenent“, die für ihre umfassenden Ausbildungsprogramme bekannt ist. Neben der Schulbesichtigung beeindruckten auch die nachhaltigen städtischen Maßnahmen wie der größte Stadtpark Europas und das ehrgeizige Ziel, den Tourismus in der Stadt bis 2025 komplett CO2-neutral zu gestalten. Der Besuch bei der deutschen Firma GFT, die digitale Dienstleistungen anbietet, erweiterte das Verständnis für die beruflichen Möglichkeiten in der digitalen Wirtschaft.
Linz – Drei Lehrkräfte und unser neuer Schulleiter M. Kugler reisten nach Linz, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Österreich und Deutschland zu erkunden. Besuche beim Linzer Technikum und der Berufsschule 3 boten tiefe Einblicke -nicht nur in neue Unterrichtskonzepte und technische Ausbildungsberufe- sondern in Vieles mehr. Betriebsbesichtigungen beim Stahlkonzern Voestalpine und der österreichischen Bundesbahn und der Besuch bei der Handels- und Wirtschaftskammer Linz verdeutlichten den hohen Stellenwert von Weiterbildung und Berufsorientierung in Österreich. Kulturell bereicherte der Besuch des Kunstmuseums Lentos und der Ars Electronica die Reise. Die Führung durch das Linzer Stadtviertel „Solar-City“ schliesslich bot Einblicke in Bauweisen, die das Sonnenlicht optimal nutzen. Der Linzer Charme traf so auf den oberschwäbischen Entdeckergeist und das ergab eine vielversprechende Melange, die in eine freudige Zukunft weist.
Dublin – Zwei unserer Lehrerinnen begaben sich nach Dublin, um auf der „Scenario Conference“ im altehrwürdigen Trinity College neue Impulse für den Unterricht zu sammeln. Das Thema „Präsenz“ im Lehren und Lernen stand im Mittelpunkt der dreitägigen Konferenz. In Workshops und Vorträgen erfuhren die Teilnehmenden, wie Lernen zeitgemäß und bewegend gestaltet werden kann. Diese Erkenntnisse flossen in die pädagogisch-didaktischen Ansätze der BSR ein und sollen die Schüler*innen aktiv und geistig ansprechend in den Unterricht einbinden.
eTwinning Projekt im Schuljahr 22-23-24
Open your window to Europe
Die Schüler*innen der 2BFS2 hatten sich mit den Schüler*innen der Ciutat de‘ l Aprenent in Valencia durch vielerlei Medien ausgetauscht. Sie schrieben sich „echte“ physische Briefe mit kleinen Geschenken, posteten ihre Arbeiten und Ergebnisse auf der eTwinning-Plattform und kommentierten sie gegenseitig.
Das Projekt drehte sich um die Möglichkeiten, die das Europäische Erasmusprogramm bietet und wie Lehrende und Lernende diese nutzen können, um miteinander in Kontakt zu kommen und Ängste und Vorurteile abzubauen. Der mit großzügigen finanziellen Mitteln ausgestattete Förderfond unterstützt Bildungseinrichtungen darin, ein Fenster in die Welt zu öffnen und sich nicht nur theoretisch mit unserer internationalen und besonders auch europäischen Gemeinschaft auseinanderzusetzen. Schüler*innen und Lehrer*innen können damit europaweit in andere Schulen und Bildungseinrichtungen „hineinschnuppern“ und erkunden, wie dort gelehrt und gelernt wird. Das taten unsere Lehrerinnen kurzerhand in personae und reisten mit dem Erasmus+ Kurzzeitprojekt zum Jobshadowing nach Valencia. Dort stellten sie gemeinsam mit den Lehrerinnen vor Ort einen kooperativen Unterricht auf die Beine, in dem die Lernenden in den Austausch über kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten kamen und sogar gegenseitig Zungenbrecher in der jeweils anderen Sprache lernten. Eine wirklich grenzüberschreitende Erfahrung für alle!
Projekt im Schuljahr 21/22
Designing the school of the future und erneuter Preis für unser Projekt
Die Schüler*innen aus den vier Schulen in den Niederlanden, Spanien, Österreich und Deutschland machten sich Gedanken über die Schule der Zukunft und wie sie aussehen soll.
Auf den Fotos ist die Etwinning-Qualitätssiegel-Übergabe durch unseren Schulleiter, Herrn Kniese, an die beiden teilnehmenden Klassen, die damalige 2BFH1 und das damalige BK 1, zu sehen.
Es gab eine Urkunde, Sachpreise und natürlich das Siegel für die Schule. Herzlichen Glückwunsch an alle teilnehmenden Schüler*innen und Lehrer*innen Frau Klepsch-Panter, Frau Magino und Frau Braun.
What the fake? – europäischer Preis für die Berufliche Schule Riedlingen
Die Berufliche Schule Riedlingen hat das deutsche und europäische ETwinning-Siegel des Jahres 2021 gewonnen.
Das prämierte Projekt greift die momentan so relevanten Themen wie Falschmeldungen und gefälschte Identitäten auf, die Jugendlichen in ihrer medialen Umgebung ständig begegnen.
Mit ihren kollaborativen und kreativen Beiträgen erreichten sie auf nationaler Ebene den dritten Platz unter den deutschen ETwinnning-Preisen, der mit 1000 € dotiert ist und unter anderem zu einem Gratulationsschreiben der Kultusministerin führte. Durch die kontinuierliche Arbeit in internationalen und schulübergreifenden Teams konnten sie die Perspektiven der Gruppenmitglieder kennenlernen und ihre interkulturelle Kompetenz stärken: ihre Englischkenntnisse waren für die Kommunikation essenziell und vertieften sich nahezu nebenbei. Für die Schüler war es eine großartige Erfahrung, mit anderen Schülern in Kontakt zu treten, sich in englischer Sprache auszutauschen und ein Tor zur großen internationalen Welt aufzustoßen.
Projekt im Schuljahr 20/21
„What the Fake“ – wie Fake News und Verschwörungstheorien beeinflussen
Was richten Falschinformationen und Verschwörungstheorien an? Wie können diese überhaupt „an den Mann/die Frau“ gelangen? Was ist in Zeiten von Social Media noch Realität und was nicht?
Das Etwinning Projekt „What the Fake“, an dem die Berufliche Schule Riedlingen mit der derzeitigen 2BfW1 (Berufsfachschule Wirtschaft, 1. Jahr) teilgenommen hat, ging eben diesen Fragen nach. Zusammen mit den Schülern aus den Schulen Deltion College in den Niederlanden, dem Innsbrucker Technikum und dem Berufsschulzentrum Ciutat de l’Aprenent Instituto Politecnico San Vicente Ferrer in Valencia, Spanien haben die Riedlinger Jugendlichen zu den Themen Fake News, Fake Identities, Reality vs. Social Media, Fake Statistics sowie zu Falschinformationen und Verschwörungstheorien geforscht und phantasie- und kunstvolle Arbeiten erstellt.
Sie haben sich in internationalen Gruppen auf einen der genannten Bereiche geeinigt und dann daran gearbeitet. Entstanden sind dabei Filme auf Youtube, Präsentationen, Plakate, E-books und Eigenversuche auf Instagram, die zeigen, wie weitreichend einmal erstellte und getätigte Fehlinformationen sich verbreiten und uns beeinflussen.
Weitere Informationen zu diesem Projekt können unter der Rubrik „Aktuelles“ oder auf der eTwinning Homepage angeschaut werden.
Projekt im Schuljahr 19/20
Stories that move
Fokus des Projekts war es, Klischees über die eigene und fremde Nationalitäten kennenzulernen, eigene Stereotypen und Vorurteile zu identifizieren und zu überwinden. Genutzt wurde dabei unter anderem die gleichnamige E-learning-Plattform des Anne-Frank-Museums in Amsterdam mit Diskriminierunggeschichten aus aller Welt.











