"Kein Abschluss ohne Anschluss"
Unser Förderkonzept für die Jugendlichen in der Klasse BVJKF/P
Projektziele:
- Übergabekonzept
- Differenzierung innerhalb der Klasse
- Pädagogische Beratung und Betreuung
- Betreuungskonferenz
Durchführung:
Im Mai 2007 fand das Übergabegespräch mit den Lehrern und der Schulleitung der abgebenden Schule statt. Hier wurden die Stärken und Schwächen der Schüler analysiert und die Ergebnisse der Praktika besprochen, die die Schüler in der 9. Klasse absolviert hatten.
Das war die Grundlage für die Differenzierung innerhalb der Klasse. 5 Schüler zeigten Interesse für den Metallbereich, 6 Schülerinnen wollten praktische Erfahrungen sammeln im Bereich Hauswirtschaft, Textil, Erziehung. Außerdem wurden in den Fächern Mathematik und Deutsch zusätzlicher Stützunterricht geplant. Vor den Sommerferien wurden die Jugendlichen mit den Eltern über die zu erwartende Arbeit im kommenden Schuljahr aufgeklärt. In den Sommerferien sind von den Schülern die Praktikumsbetriebe gesucht worden, da der Stundenplan einen Praktikumstag in der Woche vorgesehen hatte. Die Schüler haben dazu ein Schreiben der Schule, Praktikumsverträge und eine Laufkarte mit auf den Weg bekommen. Bis auf wenige Ausnahmen haben zu Schuljahresbeginn alle Jugendliche einen Praktikumsbetrieb vorweisen können. Bis Ende Mai 2008 sind die Schüler vom Jugendberufshelfer bezüglich ihrer Praktika betreut worden. Von ihm wurden die Praktikumsberichte eingefordert, die Anwesenheit kontrolliert, Gespräche in den Betrieben geführt – rundum eine Sozialbetreuung aufgebaut. Daneben sind einzelne Schüler von ehrenamtlichen Lernpaten begleitet worden, die die Jugendlichen in Form von Sprachförderung, Nachhilfe, individueller Wegeplanung, Bewerbungstraining und Förderung sozialer Kompetenzen unterstützt haben. Das Projekt „PIL-OT“ – Individuelle Lernbegleitung, vom Kultusministerium ins Leben gerufen, hat dies ermöglicht.
Im Herbst 2007 ist von Seiten der Schulleitung mit dem Berater von der Bundesagentur für Arbeit Kontakt aufgenommen worden. Ziel: Durchführung der Psychologischen Untersuchung als Grundlage für weitere „Fördermaßnahmen“. Der Berater hat die Schüler und die Eltern entsprechend beraten und die Organisation für den Test in die Wege geleitet. Im Februar 2008 sind die Jugendlichen von Psychologen der Bundesagentur für Arbeit auf ihre Stärken getestet worden.
Im Mai 2008 ist in einem intensiven Beratungsgespräch den Jugendlichen und deren Eltern die Ergebnisse des Tests mitgeteilt worden. Anwesend waren neben den Schülern die Klassenlehrerin, der Berater, die Schulleitung und der Jugendberufshelfer.







